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Geschichte
GESCHICHTE VOM KUENBURG GETREIDESPEICHERGUT
Sitz der Bäckerei, Conditorei und Café Graf Kuenburg
Im Jahre 1248 erstmalig urkundlich erwähnt, erbauten sich die Herren Khüenburg (ätere Schreibweise: Chynburg, Khienburg, Künburg u.a.) im 15. Jhdt. das Schloss Khünegg bei Hermagor als eigenen Wohnsitz.
Von dort wurde der Sohn Rudolf ins Domkapitel von Salzburg berufen und 1503 zum Domprobst ernannt. 1554 wurde sein Neffe Fürsterzbischof von Salzburg. Er setzte seinen Bruder Christoph als Pfleger von Moosham ein, und dieser erbaute 1570 das Schloss Kuenburg zu Tamsweg.
Der bedeutendste war Max Gandolf, Kardinal und Fürsterzbischof von Salzburg, Primus Germiniae, 1668 - 1687, aus der Line Ungersbach. 1669 wurden die "Khienburger" aller Linien in den Stand von Reichsgrafen erhoben. 1681 bewilligte Max Gandolf das Khünburgische Fideikommiss für die Herrrschaften Khünegg, Tamsweg, St.Margarethen und Neukirchen im Pinzgau.
Nach dem Brand von 1742 ließ Graf Max Siegmund den vorderen Teil des Schlosses von Baumeister Fidelis Heinzl neu gestalten. 1870 erlosch die Linie Khünegg-Brunnsee im Mannesstamme. Den Tamsweger Besitz erbte die Tochter Marianne, verheiratete Freifrau von Buddenbrock. Als auch diese Familie ausstarb, ging der Besitz auf den Grafen Siegfried von Kuenburg aus der Ungersbacher Linie über, dessen Sohn Eberhard im Jahre 1954 diese Liegenschaft an die Marktgemeinde Tamsweg verkaufte. Im Jahr 1989 kaufte und renovierte J. Georg Hochleitner III die ganze Liegenschaft.
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